Wertentwicklung

Eine Verzinsung des Zeitwertkontos ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Jedoch wird ein Arbeitnehmer seine Arbeitszeit bzw. sein Geld nur dann in ein Zeitwertkonto einbringen, wenn es für ihn die aktuelle Kaufkraft erhält. Damit ist das Unternehmen faktisch gezwungen, das Zeitwertkonto zu verzinsen.

In der Regel wird die Verzinsung in den vertraglich vereinbarten Rahmenbedingungen festgeschrieben. Möglich ist beispielsweise eine Verzinsung gemäß der Lohnsteigerung, eine feste Verzinsung oder eine variable Verzinsung entsprechend der Wertentwicklung des eingebrachten Guthabens.

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Garantie einer zumindest nominalen Werterhaltung, so dass es nicht zu Spekulationsverlusten kommen kann.

Zeitwertkonten können seit 2009 nur noch in Geld als Ergebnis der Verrechnung der angesparten Zeit mit dem aktuellen Stundensatz geführt werden.