Das Prinzip

Das Prinzip der Zeitwertkonten ist einfach: Der Mitarbeiter vereinbart mit seinem Unternehmen, dass ein Teil der Vergütung nicht ausgezahlt wird - zum Beispiel Überstunden, Bonus, Tantieme. Stattdessen wird der Betrag brutto - das heißt ohne Abzug von Steuern und Sozialabgaben - in ein Zeitwertkonto eingezahlt.

Aus diesem aufgebauten Wertguthaben entsteht ein Anspruch auf bezahlte Freistellung gegenüber dem Arbeitgeber, die nach vereinbarten Regeln in Anspruch genommen werden kann. Bei dieser Auszahlung sind dann Steuern und Sozialabgaben fällig.

Anschließend kehrt der Arbeitnehmer in sein reguläres Arbeitsverhältnis zurück oder bei Nutzung des Zeitwertkontos für den vorzeitigen Ruhestand in die Rentenphase.